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Zinsbindungsrechner

Mit dem Zinsbindungsrechner ermitteln Sie die Zinsen für Ihren Kredit. Sie können bequem die Möglichkeiten einer langen und einer kurzen Zinsbindung gegenüberstellen und sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Option für Sie am sinnvollsten ist.

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Kurze Anlagezeit Lange Anlagezeit
Anlagebetrag Euro
Anlagezeitraum
Anlagezins % %
Inflationsrate berücksichtigen? %
Quelle: FMH X
Realisierung: ALF AG


Aktuelle Bestkonditionen für den Anlagebetrag von 10.000 Euro im Überblick

AnlagezeitraumZinssatz
pro Jahr
AnlagezeitraumZinssatz
pro Jahr
AnlagezeitraumZinssatz
pro Jahr
3 Monate2,30 %3 Jahre3,51 %7 Jahre3,35 %
6 Monate2,65 %4 Jahre3,40 %8 Jahre3,10 %
12 Monate3,10 %5 Jahre3,50 %9 Jahre3,15 %
2 Jahre3,40 %6 Jahre3,35 %10 Jahre3,50 %

Funktionsweise des Zinsbindungsrechners

Geben Sie zunächst den gewünschten Anlagebetrag in Euro in das dafür vorgesehene Feld ein. Im nächsten Schritt können Sie auswählen, wie lang der Anlagezeitraum jeweils bei der kurzen und bei der langen Anlagezeit sein soll. Mithilfe eines Drop-Down-Menüs können Sie den gewünschten Zeitraum in Monaten oder Jahren angeben. Geben Sie außerdem für beide Szenarien den jeweiligen Anlagezins in Prozent an. Sie können entscheiden, ob die Inflation bei den Berechnungen berücksichtigt werden soll. Wenn ja, tragen Sie die Inflationsrate in Prozent in das entsprechende Feld ein. Um Ihre Ergebnisse zu sehen, klicken Sie auf „Berechnen“.

Nun können Sie das Guthaben am Ende der kurzen sowie am Ende der langen Anlagezeit vergleichen. Außerdem wird Ihnen der Zinssatz angezeigt, der notwendig wäre, um in der kurzen Anlagezeit das gleiche Ergebnis wie in der langen Anlagezeit zu erzielen.

Unterhalb der Berechnungsergebnisse finden Sie zudem eine Auswahl an Angeboten, die auf die von Ihnen ausgewählten Anlagezeiten abgestimmt sind. Mit einem Klick gelangen Sie auf die Website der gewünschten Bank.

Zinsbindung – Fester Zinssatz über einen festgelegten Zeitraum

Zinsbindungsrechner

Unter Zinsbindung versteht man die Festschreibung eines Kreditzinses über einen festgelegten Zeitraum, die vertraglich zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer vereinbart wird. Der Vorteil einer solchen Zinsbindung ist, dass Sie die Kosten für Ihr Darlehen genau kalkulieren können.

Ob eine längere oder eine kürzere Zinsbindungsfrist sinnvoll ist, hängt vom zur Verfügung stehenden Kapital sowie vom allgemeinen Zinsniveau ab. Wenn das allgemeine Zinsniveau niedrig ist, bietet sich eine lange Zinsbindungsfrist an, bei einem höheren Zinsniveau eine kürzere. In der Regel dauert der Kredit bei einer längeren Zinsbindung länger, da die Tilgungsrate geringer ausfällt. Bei einer kurzen Zinsbindungsfrist hingegen sind die Zinsen niedriger.

Bei einer langen Laufzeit sind somit die Kreditraten niedriger, die Gesamtkosten sind jedoch höher, da die Banken für die Zinsgarantie einen Zinsaufschlag berechnen. Bei einer kurzen Zinsbindung ist der Kredit im gesamten günstiger, doch der Kreditnehmer muss mit einer höheren Restschuld nach dem Ende der Laufzeit rechnen. Wenn sich der Leitzins in der Zwischenzeit erhöht hat, könnte der gesamte Kredit deutlicher teurer werden. Es ist also in vielen Fällen sinnvoll, eine kurze Zinsbindungsfrist nur in den Fällen zu wählen, in denen das Darlehen in der entsprechenden Zeit komplett getilgt werden kann.

Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist bleibt ein Kredit weiterhin bestehen, sofern er nicht bereits zurückgezahlt worden ist. Die Zinsen, zu denen das Darlehen dann weiterläuft, sind von den aktuell gängigen Marktzinsen abhängig. Allerdings liegt es in der Pflicht des Kreditgebers, den Kreditnehmer im Vorfeld über den Ablauf der Zinsbindung in Kenntnis zu setzen. Für die Anschlussfinanzierung kann sich der Kreditnehmer auch einen anderen Anbieter suchen, ohne dass die Bank Gebühren für einen Kreditgeberwechsel verlangen kann.

Wenn Sie sich weiter zum Thema Kredit und Darlehen informieren möchten, finden Sie hier unseren Forward-Darlehen-Rechner und Hypotheken-Rechner sowie Ratenkreditrechner.

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